Presse- und Textbüro Mathias Rinka

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PropTech Blog

Schindler gründet Startup für die digitale Transformation

Gepostet am 6. März 2019 um 1:00

Die Schindler Gruppe hat die Gründung von BuildingMinds bekanntgegeben. Das neue Start-up habe das Ziel, "die Bewirtschaftung und Verwaltung von Immobilien mit einer Software-as-a-Service-Plattform zu optimieren", heisst es. In Partnerschaft mit Microsoft nutzt BuildingMinds die Microsoft-Cloud-Plattformen Azure und Dynamics 365. BuildingMinds werde als "Serviceplattform für die Immobilienbewirtschaftung" das Management von Gebäuden verändern, so Schindler. Das Startup will eine vollständig integrierte und produktübergreifend kompatible Cloud-Lösung entwickeln, die Gebäudebesitzern eine höhere Transparenz bieten und die betriebliche Effizienz steigern soll, indem alle Liegenschaften und Dienstleister vernetzt sind und zentral verwaltet werden können. BuildingMinds hat seinen Sitz in Berlin und wird Kunden weltweit bedienen. Bis zum Jahresende soll das Startup-Team auf über 100 Digitalisierungsexperten wachsen. "BuildingMinds wird Gebäudebesitzer weltweit mit verschiedenen Smart-Building-Lösungen bei der Bewältigung ihrer vielfältigen Aufgaben unterstützen", sagt Jean-Philippe Courtois, Executive Vice President und President, Microsoft Global Sales, Marketing and Operations. Das Marktforschungsunternehmen Orbis Research prognostiziert, dass der Smart-Building-Markt von rund acht Milliarden US-Dollar (2016) auf rund 58 Milliarden im Jahr 2023 wachsen wird. "Heute werden für die Verwaltung und den Betrieb von Liegenschaften oft unterschiedliche, nicht miteinander vernetzte Lieferanten-Applikationen eingesetzt. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung sehen sich Immobilienbesitzer mit der Herausforderung konfrontiert, die auf verschiedene Applikationen verteilten Daten ihrer Immobilienportfolios zu verwalten", ergänzt Jens Müller, COO von BuildingMinds. Die neu gegründete Firma wird als eigenständiges Unternehmen der Schindler Gruppe geführt. Schindler stellt dem Startup als alleiniger Aktionär Mittel in Höhe von bis zu 150 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Viertel dieser Kosten werde voraussichtlich noch dieses Jahr (2019) anfallen, schreibt der Konzern in seiner Mitteilung. (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen über das neue Startup- und PropTech-Unternehmen unter http://www.buildingminds.com/

Drees & Sommer beteiligt sich an PropTech InterfaceMA

Gepostet am 5. März 2019 um 20:00

Der internationale Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementkonzern Drees & Sommer hat sich mit 20 Prozent an der als PropTech im Jahr 2013 gegründeten InterfaceMA GmbH (Berlin) beteiligt. Die junge Firma mit ihren derzeit 25 Mitarbeitenden spezialisiert sich auf die Entwicklung von B2B-Software und -Dienstleistungen für die Immobilienbranche. Das Unternehmen entwickelt eine Schnittstellen-Software, die auf Daten aus unterschiedlichsten Quellen und Einzeltools zugreifen kann, und macht die Daten, die eigentlich durch ihre Silo-Datenhaltung nicht miteinander verbunden sind, einheitlich und auswertbar. "Die Zukunft der Bau- und Immobilienwirtschaft wird mittel- bis langfristig immer mehr von neuen Geschäftsmodellen bestimmt, die heterogene Daten verschiedener Systeme und Formate unkompliziert zusammenführen, analysieren und zu wichtigen Informationen verknüpfen. Hier hat die InterfaceMA bereits vielversprechende Lösungen entwickelt. Daher bauen wir unsere bereits bestehende Kooperation in Form einer Beteiligung aus“, sagt Drees & Sommer-Vorstand Steffen Szeidl. Ziel sei es, ein Tool zu entwickeln, mit dem es Immobilienunternehmen benutzerfreundlich gelingt, verfügbare, aber nicht miteinander kompatible Gebäude,- Nutzer sowie Kommunikations- und Prozessdaten sinnvoll miteinander zu verbinden und auszuwerten. Hiervon sollen künftig insbesondere Asset-, Facility- und Fonds-Manager profitieren. Im Einsatz sind bereits eine Lösung für die Technical Due Diligence (TDD) und die App Real Estate Booster, mit der alle Daten einer TDD vor Ort digital erfasst und umgehend am Desktopa-Arbeitsplatz weiterverarbeitet werden können. Das Besondere daran: Inhalt, Aufbau und die automatisch generierten Exportdokumente lassen sich flexibel und unkompliziert anpassen, so z.B. an den unterschiedlichen Immobilien-Assetklassen (wie Hotels, Wohn- oder Büroimmobilien). (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen zu dem Berliner PropTech unter https://interfacema.de/