Presse- und Textbüro Mathias Rinka

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PropTech Blog

Neho gewinnt Schweizer Real Estate Award

Gepostet am 24. Oktober 2018 um 21:00
Beim diesjährigen Schweizer Real Estate Award ist erstmals in der Kategorie PropTech ein Preis verliehen worden. Bei den drei nominierten Unternehmen handelte es sich um die Firmen Archilyse, Houzy und Neho. Am Ende konnte sich das vor etwa einem Jahr in Lausanne gegründete PropTech Neho knapp durchsetzen und den Real Estate Award 2018 mit nach Hause nehmen. Das PropTech ermöglicht Immobilieneigentümern Liegenschaften für einen Festpreis in Höhe von 7'500 CHF zu verkaufen. Im Gegensatz zur bislang üblichen prozentualen Provision ist der Neho-Fixpreis unabhängig etwa von Grösse oder Lage des Objekts. Mario Facchinetti, Netzwerkleiter von SwissPropTech und Laudator sowie Jury-Mitglied des Schweizer Immobilienpreises: "Entgegen der allfälligen Annahme wird bei Neho der Mensch nicht wegdigitalisiert, sondern explizit ins Zentrum des Angebots gestellt." Dem jungen Unternehmen sei es ein Anliegen, dass die Immobilienwirtschaft erfährt, dass ihre Vision nicht darin bestehe, eine Branche zu zerstören, sondern den Sektor mit modernster Technologie und Methodik zugunsten aller Beteiligten zu modernisieren. Das PropTech Neho bietet seit August 2018 neben der Romandie auch in der deutschsprachigen Schweiz seine Dienstleistungen an. (Autor: Mathias Rinka)

Sensorberg "digitalisiert" Coworking Spaces von Unicorn

Gepostet am 20. Oktober 2018 um 10:45
Sensorberg, ein auf die Digitalisierung von Wohn- und Büroimmobilien spezialisiertes Berliner PropTech-Unternehmen, hat für den Coworking-Anbieter Unicorn drei Standorte im Stadtgebiet der deutschen Hauptstadt mit seiner Smart-Office-Technologie ausgestattet. Die dort installierte digitale Infrastruktur ermöglicht den Nutzern, die Gebäude rund um die Uhr via Smartphone oder Tablet und der Unicorn-App zu öffnen und zu betreten. Auch innerhalb der Gebäude funktioniert die Entriegelung von Türen ab sofort über mobile Endgeräte. Sensorberg hat dafür sowohl ausserhalb der Gebäude als auch auf den Coworking-Flächen mehrere Kontakt- und Verbindungspunkte, sogenannte Access Hubs, installiert. Bei Bedarf können über die eingerichtete digitale Infrastruktur künftig zahlreiche weitere Abläufe, wie die Buchung von Konferenzräumen, die Regelung der Raumtemperatur und das Besuchermanagement, digital gesteuert werden. Die Nutzungsdaten laufen im Hintergrund auf einer intelligenten Plattform zusammen, über die der Betreiber die Auslastung steuern und Dienstleister wie etwa Reinigungsfirmen effektiver einsetzen kann. Unicorn erhofft mit dem neuen Equipment, den Nutzern sehr flexibel nutzbare und komfortable Arbeitsräume bieten zu können. Mittels Digitalisierung der Flächen lasse sich für alle Mieter die User-Experience signifikant steigern, sagt Michael von Roeder, CEO von Sensorberg. Der schlüssellose Zugang sei dabei nur ein Aspekt. Gemäss Florian Kosak, Gründer und CEO von Unicorn, sollen "zeitnah" zwei weitere mit der digitalen Infrastruktur von Sensorberg ausgestattet werden. Die Technologie könne in nahezu allen Neu- und Bestandsbauten eingesetzt werden, so Sensorberg. Seinen Kunden stellt das Unternehmen neben der Hardware auch die notwendige Software zur Bedienung der Smart-Office- und Smart-Home-Elemente via App zur Verfügung. (mr)

PropTech Inreal Technologies kommt 2019 in die Schweiz

Gepostet am 17. Oktober 2018 um 12:40
Das auf Virtual Reality (VR) spezialisierte Karlsruher PropTech Inreal Technologies hat eine Series-A-Finanzierungsrunde abgeschlossen und damit einen hohen sechsstelligen Betrag eingesammelt. Neu im Gesellschafterkreis sind u.a. das PropTech-Investment-Unternehmen Kingstone Capital Partners und die Sontowski & Partner Group (Erlangen). Das neue Kapital will Inreal vor allem zur weiteren Produktentwicklung und Expansion innerhalb Europas nutzen. 2019 will das PropTech neue Standorte in London, Wien und Zürich eröffnen. In diesem Rahmen sollen auch neue Schlüsselpositionen geschaffen und besetzt werden. Erst im Mai hatte Inreal Technologies nach dem Einstieg von BitStone Capital ein Büro in New York eröffnet. Das PropTech bildet Büro- und Wohnimmobilien virtuell ab und bietet Asset Managern, Projektentwicklern und Bauträgern verschiedene Tools, um die Präsentation und Vermarktung der Objekte einschliesslich spezieller VR-Tools anschaulicher und effektiver zu gestalten. Inreal Technologies hat in der Zwischenzeit mehr als 300 Objekte virtuell abgebildet. Darunter sind zahlreiche Landmark-Buildings, etwa der Omniturm und der Main Tower in Frankfurt/Main. Flächenmässig wurden insgesamt bereits über zwei Millionen Quadratmeter virtuell dargestellt. Zu den Kunden zählen u.a, die Credit Suisse, Deka Immobilien, RFR, Art-Invest und Tishman Speyer. (mr)

Schweizer PropTech-Erfolg an der Expo Real in München

Gepostet am 16. Oktober 2018 um 1:00
Im diesjährigen Wettbewerb an der internationalen Immobilienmesse Expo Real in München haben sich mit PriceHubble und Tower360 zwei Startups in den Kategorien «Invest» und «Market» durchsetzen können, die Mitglieder im Schweizer Netzwerk SwissPropTech sind. «Diese beiden Siege freuen uns ganz besonders. Zeigen sie doch, dass das Immobilien-Knowhow hoch und ihre Geschäftsideen überzeugend sind», kommentiert Netzwerkleiter Mario Facchinetti den erfolgreichen Abschluss des internationalen Startup-Contests in der bayrischen Landeshauptstadt. Der Wettbewerb vom Real Estate Innovation Network (REIN), der 2018 zum zweiten Mal ausgetragen wurde, erstreckte sich über alle drei Messetage und umfasste neben den Kategorien «Invest» und «Market» auch «Plan & Build», «Manage & Operate» sowie «Smart Cities & Work». Insgesamt kam mit fünf von 25 Teilnehmenden allein ein Fünftel der Startups aus der Schweiz. Gewinner PriceHubble stammt aus Zürich und war Ende 2015 von Stefan Heitmann gegründet worden. Geschäftsinhalt von PriceHubble ist, mit Hilfe von Machine Learning Immobilienanalysen, -bewertungen und -prognosen unter Nutzung grosser Datenmengen zu automatisieren. Tower360 als weiteres Mitglied von SwissPropTech setzte sich gegen die Konkurrenz aus Grossbritannien, Irland, Israel und Oesterreich durch. Das Deutsch-Schweizerische Jungunternehmen stellt mit seiner Lösung grosse Datenmengen rund um die Immobilienverwaltung für kommerzielle Anbieter und Entwickler zur Verfügung. Aus Schweizer Sicht erfolgreich im Wettbewerb vertreten waren zudem die Zürcher Carbon Delta AG (klimafreundliche Investitionsportfolios), das ETH-Spin off Archilyse (fortgeschrittene Architektur-Analyse) und die Loriot AG (cloudbasierte IoT-Infrastrukturlösungen für die Immobilienbranche). Auch diese Unternehmungen konnten sich an der Messe in München einem internationalen Publikum präsentieren. (mr)

Dritte Digitalisierungsstudie von ZIA und EY liegt vor

Gepostet am 8. Oktober 2018 um 20:00
Immer mehr Unternehmen der Immobilienwirtschaft investieren einen signifikanten Anteil ihres Jahresumsatzes in Massnahmen zur Umsetzung der eigenen Digitalisierungsstrategie. Das zeigt die dritte Digitalisierungsstudie des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilien­wirt­schaft in Deutschland, und EY Real Estate. Vier Prozent der etablierten Unternehmen investieren bereits mehr als 20 Prozent des Umsatzes in diesem Bereich, zehn Prozent zwi­schen fünf und 20 Prozent. Die Finanzierungsbereitschaft gerade für die laufenden Kosten ist mehrheitlich vorhanden. Das bestätigten 67 Prozent der Studienteil­nehmer. "Immer mehr Marktteilnehmer haben verstanden, dass der digitale Wandel keine Eintagsfliege ist, sondern ein ernst zu nehmender Bestandteil einer nachhaltigen Unternehmensstrategie", sagt Martin Rodeck, Innovationsbeauftrag­ter des ZIA und Executive Managing Director bei EDGE Technologies. Die Budgets beträfen nicht nur neue digitale Lösungen, sondern auch das eigene Personal. Inzwischen fänden sich immer 'Techies' in Führungspositionen der Immobilien­wirtschaft, so Rodeck. Dennoch seien fehlende personelle Ressourcen nach wie vor die grösste Herausforderung im Bereich Digitalisierung. 74 Prozent der Befragten messen diesem Punkt eine hohe Bedeutung zu. Mehr als 300 Mitarbeiter von privatwirtschaftlichen und von öffentlichen Unternehmen rund um die Immobilie haben bei der Studie ihre Einschätzung zu Fragen der Digitalisierung abgegeben. Zusätzlich wurde eine branchenübergreifende Bevölkerungsumfrage durchgeführt, die die Digitalisierung und moderne Büroarbeitsplätze aus Angestelltensicht beleuchtet. Hieran haben sich über 3.000 Personen beteiligt. (mr) Die vollständige Studie ist hier als Download verfügbar: https://www.zia-deutschland.de/fileadmin/Redaktion/Positionen/zia_ey_digitalisierungsstudie_2018.pdf

HIH nutzt PropTech-Tool von Assetti

Gepostet am 5. Oktober 2018 um 19:00
Die HIH-Gruppe nutzt in Zukunft das webbasierte Asset-Management-Tool des finnischen PropTech-Unternehmens Assetti für die weitere Digitalisierung ihrer Management-Prozesse. Dies teilte das Unternehmen heute mit. Assetti unterstützt die nahtlose Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Geschäftsbereichen innerhalb der HIH-Gruppe. HIH wird das Assetti-Tool nutzen, um das Management ihrer Assets zu verbessern und um Prozesse effizienter und transparenter zu gestalten. Die Asset-Management-Plattform des finnischen PropTechs von Gründer und CEO Hannu Rantanen stellt eine Verbindung zwischen internen und externen Akteuren im Unternehmen her und optimiert in einer ersten Anwendungsstufe die Zusammenarbeit von Immobilien-, Asset- und Fondsmanagern. In einem weiteren Schritt sollen dann externe Partner wie Investoren, Makler und Wertgutachter miteinbezogen werden. Das 2013 gegründete PropTech-Unternehmen Assetti hat seinen Hauptsitz im finnischen Lappeenranta, rund 200 Kilometer nordöstlich von Helsinki nahe der Grenze zu Russland. Mehr Informationen über Assetti hier: https://assetti.pro/de/ (mr)

PropTech Evana schliesst Series-A-Finanzierung erfolgreich ab

Gepostet am 4. Oktober 2018 um 19:00
Die Evana AG, ein auf Datenauswertung mittels künstlicher Intelligenz spezialisiertes PropTech-Unternehmen, hat von mehreren Investoren einen hohen einstelligen Millionenbetrag einsammeln können. Mit der Series-A-Finanzierung will die 2015 in Saarbrücken gegründete junge Firma die nächsten Wachstumsschritte anpeilen. Der pan-europäisch tätige Investment Manager Patrizia Immobilien AG beteiligt sich als strategischer Lead-Investor an Evana und stellt gleichzeitig operative und strategische Ressourcen zur weiteren Entwicklung zur Verfügung. Das frische Kapital soll vorrangig zur weiteren Produktentwicklung und zur Expansion innerhalb Europas genutzt werden. Die Evana-Plattform ermöglicht in der Immobilienwirtschaft tätigen Unternehmen eine ganzheitliche digitale Abbildung ihrer Geschäftstätigkeit. Mit Hilfe von selbstlernenden Algorithmen werden alle relevanten Daten aus Dokumenten, Prozessen und externen Quellen extrahiert, strukturiert und ausgewertet. Neben einzelnen Objekten lassen sich so auch ganze Portfolios und Gesellschaften transparent, vollständig und einheitlich darstellen. Die Plattform ist mit jeder bestehenden Unternehmenssoftware kompatibel und kann beliebig modular genutzt werden. Evana-Gründer und -CEO Peter Moog: "Das Besondere an der Lösung von Evana: Das System lernt mit jeder neuen Information hinzu. Dadurch erhöht sich auch die Qualität der verwalteten Daten kontinuierlich." Sein Unternehmen will beitragen, die Immobilienbranche europaweit zu digitalisieren und sie über die Etablierung eines digitalen Standards für den Datenaustausch zukunftsfähig auszurichten. Zusammen mit Patrizia wird EVANA in den kommenden Monaten deren globales Immobilienportfolio mit einem Gesamtwert von rund 40 Milliarden Euro digitalisieren. (mr)