Presse- und Textbüro Mathias Rinka

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PropTech Blog

eLocations plant ITO (Initial Token Offering)

Gepostet am 26. April 2018 um 22:05
Auf dem Blockchain Summit in Zug hat Marc C. Riebe, Gründer von The Location Partners, das bevorstehende ITO (Initial Token Offering) für seine Neugründung eLocations angekündigt. Mit eLocations strebe er "die Evolution des Marktes für gewerbliche Immobilien-Listings, durch die Bereitstellung eines One-Stop-Shops für Einzelhandelsimmobilien in Einkaufsstrassen und Einkaufszentren weltweit" an, so Riebe. Sein Ziel: Das Vertragsmanagement für Einzelhändler und Eigentümer künftig statt mit papierbasierten Verträgen in automatisch ausführbare Smart Contracts per Blockchain ausführen. Der Token-Vorverkauf beginnt am 26. April 2018 und wird voraussichtlich bis Ende Juli dauern. Nutzer müssen ein mit ERC-20 kompatibles Wallet wie MyEtherWallet angeben, um ihre Location-Tokens entgegennehmen zu können, die nach dem Kauf verteilt werden. Bis zu 20 Prozent des zukünftigen Nettogewinns von eLocations will Riebe an alle Inhaber der Wertpapier-Tokens ausschütten. Sobald die Service-Plattform von eLocations vollständig in Betrieb ist, werde zudem ein Utility-Token herausgebracht, heisst es. eLocations strebt eine Kapitalaufnahme von bis zu 50 Millionen Euro an. (mr)

Architrave erwirbt Property Care Bauarchiv

Gepostet am 25. April 2018 um 15:30
Die PropTech-Firma Architrave aus Berlin, Anbieter digitaler Plattformen im Immobilienmanagement, übernimmt das Dresdner Unternehmen Property Care Bauarchiv. Architrave erhält mit dem Kauf des Anbieters für Archivierungs- und Scandienstleistungen in der Immobilienwirtschaft seine erste Tochtergesellschaft. Property Care Bauarchiv bleibe unter Bewahrung der Geschäftsführung und aller sieben Mitarbeiter eine eigenständige GmbH. Das Stammkapital der Dresdner geht vollständig in das Eigentum von Architrave über. Bezüglich der finanziellen Modalitäten vereinbarten beide Parteien Stillschweigen. «Seit der Gründung von Architrave arbeiten wir mit Property Care Bauarchiv als Dienstleister für die Digitalisierung analoger Dokumente zusammen. Die nun erfolgte Eingliederung in unser Unternehmen ist aufgrund der gemeinsamen strategischen Ausrichtung und komplementärer Geschäftsfelder ein folgerichtiger Schritt», kommentiert Maurice Grassau, Gründer und CEO von Architrave. Jetzt könne man mit Architrave den vollständigen Prozess von der Digitalisierung eines Papierdokuments über die Inhaltsanalyse bis zur geordneten Ablage in der Architrave-Plattform aus einer Hand anbieten. Mit dem Kauf von Property Care Bauarchiv verfügt Architrave nunmehr über 48 Mitarbeiter. Seinen Umsatz hat das Berliner PropTech seit 2013 um 400 Prozent gesteigert. Im selben Zeitraum verfünffachte sich die Kundenzahl. Aktuell verwaltet Architrave über 3.000 Assets im Wert von 55 Milliarden Euro auf seiner Plattform. Weitere strategische Beteiligungen, um Serviceleistungen für die gesamte Prozesskette im digitalen Immobilienmanagement stärker auf der Architrave-Plattform zu bündeln, so Grassau, habe man im Visier. (mr)

Investis Group investiert in PropTech YetiVisit

Gepostet am 23. April 2018 um 7:30
Die Investis Group beteiligt sich nach dem PropTech Neho an einem weiteren Startup-Unternehmen im Bereich digitaler Immobiliendienstleistungen. Die in der Schweiz börsenkotierte Gruppe erwirbt 40 % des Aktienkapitals der im Kanton Freiburg ansässigen YetiVisit SA. Ueber den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. YetiVisit betreibt eine Software as a Service (SaaS) Plattform für die Erstellung von virtuellen 360-Grad-Rundgängen zur professionellen Darstellung bestehender oder geplanter Liegenschaften. Gründer und CEO des PropTechs ist Raynald Salah. Das junge Unternehmen war erst kürzlich dem von Investis und Fusion gegründeten Accelerator «Proptech Fusion» in Genf beigetreten. (mr)

Sechs Start-ups auf dem Drees & Sommer-Innovationsforum

Gepostet am 21. April 2018 um 8:50
Auf dem Drees & Sommer-Innovationsforum in der Classic Remise in Berlin stellten ausgewählte Start-ups, die mit dem international tätigen Beratungs- und Projektmanagementunternehmen aus Stuttgart zusammenarbeiten, zukunftsweisende Geschäftsmodelle vor. Insgesamt sechs neue digitale Geschäftsmodelle rund um die Immobilie standen im Fokus. So erklärte beispielsweise Mitgründer Dr. Felix Reinshagen vom Start-up Navvis erklärte, wie mit einer Art "Mini-Google-Auto" in Echtzeit millimetergenaue und fotorealistische 3D-Modelle für Immobilien erzeugt werden können. Norman Meyer, Leiter Digitale Geschäftsmodelle bei Drees & Sommer, stellte das Online-Tool "Asset-Check" vor, das automatisiert eine Erstbewertung von Immobilien ermöglicht. Wie die Evana AG künstliche Intelligenz zur Auswertung von Datenbanken und Dokumenten nutzt, erläuterte im Anschluss Sascha M. Donner, Co-Founder und Head of Product bei dem Frankfurter Legal-Tech-Unternehmen. Dass digitale Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können, demonstrierte Jan Boström von Sundahus mit der Plattform "Building Material Scout". Thing Technologies-Gründer Klaus Berberich zeigte zudem, wie die Applikation "Thing it" den digitalen Gebäudebetrieb ermöglicht. Patrick Theis, Partner der Drees & Sommer SE, präsentierte schliesslich das online-kollaborative Produktions-Planungs-Werkzeug LCM Digital für ein digitales Lean Construction Management auf der realen Baustelle. (mr)

«Oracle Lab» im Zürcher Prime Tower eröffnet

Gepostet am 20. April 2018 um 8:05
Der US-amerikanische IT-Konzern Oracle hat sein weltweit grösstes Innovations-Department auf der 17. Etage im Prime Tower in Zürich eröffnet. Im «Oracle Lab» forschen rund 50 Mitarbeitende in den Bereichen maschinelles Lernen, Internet der Dinge (IoT), Künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain. Auf dem gleichen Stockwerk befindet sich zudem ein «Smart Innovation Center», das Oracle als Plattform für die Interaktion mit Kunden und Partnern nutzt. Leiter des «Oracle Labs» ist Thomas Würthinger. Nach Angaben von Oracle ist der neue Standort das grösste Innovationszentrum des US-Konzerns. Das Unternehmen beschäftigt global rund 250 Wissenschaftler, die in dem praxisnahen Forschungsbereich tätig sind. Gemäss Würthinger werden im Prime Tower vorrangig die folgenden Themen behandelt: Programmiersprachen, Datenbanken, Parallel Graph Analytics, Machine Learning, Sicherheit und Skalierbarkeit. Der im 2011 fertiggestellte 126 Meter hohe Prime Tower gehört zum Liegenschaftenportfolio der Swiss Prime Site Immobilien AG. (mr)

- Rückblick - Swiss PropTech Trophy 2018

Gepostet am 18. April 2018 um 6:30
Sieben Teams mit insgesamt 22 Teilnehmenden kamen am 4. April zur diesjährigen Swiss PropTech Trophy zusammen. Nach dem Billard-Turnier im 2017 ging es dieses Mal auf die Kartbahn in Spreitenbach (AG) zu einem offenen Rennen unter Startups und etablierten Firmen der Schweizer PropTech-Branche. Gefahren wurden dort E-Karts, die eine Spitzengeschwindigkeit von 60 Kilometer pro Stunde (km/h) erreichen. Die Rundenbestzeit auf dem 280 Meter langen überdachten kurvenreichen Strecke erzielte in einer der Zwischenrunden Nico Wüst vom Team «RTAG» (RT Immobilien Treuhand AG) mit 24,11 Sekunden. Im Final konnte dann Mario Facchinetti mit viel Glück und hauchdünnem Vorsprung den Sieg für sein Team «PropTech Hoppers» (SwissPropTech) mit der in dieser Endrunde höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit von 57,45 km/h davontragen. Den zweiten Rang machte Cyril Kägi von der Jarowa AG für das Mixed-Team «The Wild Crowd» perfekt. Dritter wurde Patrick Pletscher von PriceHubble. Wie schon im letzten Jahr zeigte sich, dass die Schweizer «PropTechies» ab und an ihre Laptops und Smartphones gern gegen anderes Equipment eintauschen und einen sportlichen Event in ungezwungener Atmosphäre zum Wettbewerb und Austausch in der realen Welt nutzen. Das nächste geschäftliche Get-together der Schweizer PropTech-Szene findet am 30. Mai 2018 mit dem Swiss PropTech Day in Dübendorf im EMPA-Vorzeigeprojekt Nest statt. (mr)

PlanRadar: Weitere Auszeichnung für das PropTech aus Wien

Gepostet am 9. April 2018 um 19:15
Bei den Australian Construction Awards (ACA) ist die Wiener PropTech-Firma als innovativstes Technologie-Unternehmen ausgezeichnet worden. In gesamthaft 13 verschiedenen Kategorien wurden Preise vergeben. Mittels cloudbasierter Webapplikation und nativer Apps für alle gängigen Smartphones und Tablets will PlanRadar eine einfache Erfassung und Dokumentation des Baufortschritts und auftretender Mängel ermöglichen. Bereits zuvor war PlanRadar beim Award des Immobilien Manager Verlag IMV in Köln auf Platz zwei in der Kategorie "PropTech des Jahres" gewählt worden. Auf der internationalen Immobilienfachmesse MIPIM gehörte das Unternehmen Mitte März zu den neun Finalisten des Startup-Wettbewerbs. Wie Sander Van de Rijdt, Geschäftsführer und Mitgründer von PlanRadar, nun erklärt, soll bis Ende Jahr auch die Qualitätssicherung direkt über das digitale Gebäudemodell mittels AI-Features möglich werden. (mr)

- Review - Digital Real Estate Summit 2018 - Digitale Shaper und Shaker

Gepostet am 5. April 2018 um 10:15
Zum mittlerweile vierten Mal fand am 6. März 2018 das von pom+ initiierte und organisierte Digital Real Estate Summit im Campussaal der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg-Windisch statt. Eine neue Rekordzahl von über 500 Teilnehmenden erfuhr, was den Immobilienmarkt derzeit bewegt («Digital Shapers») und welche neuen Ideen bereits in der Realität Anwendung findet («Digital Shakers»). In drei Abschnitten wurden darüber hinaus von pom+-CEO Peter Staub die «Digital Top 10» vorgestellt, die ausnahmslos Praxisbeispiele beinhalteten. Dazu zählt beispielsweise der digitale Architektenwettbewerb der Firmen Halter Entwicklungen und Raumgleiter für das Van-Baerle-Areal in Münchenstein (BL) und die digitale Positionierung von Baumaschinen auf der «Baustelle 4.0» von der Unternehmung Liebherr aus Reiden (LU). Auch die SBB Immobilien mit ihrem Mietercockpit zur Frequenzmessung im Zürcher Hauptbahnhof, Credit Suisse Asset Management (in Zusammenarbeit mit Allthings) und PSP Swiss Property (in Kooperation mit Open Web Technology) mit eigens entwickelten bzw. zugeschnittenen Apps gehören dazu. Der spätere Nachmittag am Digital Real Estate Summit bot schliesslich viel Wissenswertes in parallel laufenden Sessions zu den Themen PropTech, Blockchain & Artificial Intelligence, BIM & Data Science, Digital Fabrication & Materials, Cyber Rooms & Risks sowie Smart Living & Working. Alexander Ubach-Utermöhl von blackprintpartners erläuterte, wo im deutschsprachigen Raum derzeit die grössten Ballungen junger Startups der PropTech-Szene zu finden sind. In dem von ihm neu aufgelegten «PropTech Yearbook» finden sich zur Zeit über 380 Firmen. Spitzenreiter bei der Anzahl von PropTechs in der DACH-Region ist aktuell Berlin mit 92 Unternehmungen gefolgt von München (29), Wien (26), Hamburg (20) und Zürich (18), das die Top 5 komplettiert. Das erneut in seiner Zusammenstellung sehr gelungene Digital Real Estate Event rundeten am frühen Abend Referate von Dr. Isabella Pasqualini von der EPF Lausanne zur «Fühlbarkeit von Architektur» und von Dr. Wim van de Schippe von der Smart Living Company mit einem Augenzwinkern zur «Disruption in der Weinwelt» ab. (mr)