Presse- und Textbüro Mathias Rinka

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PropTech Blog

Neues aus der Region D-A-CH zu den Themen Digitalisierung und Innovationen, Startup- und Proptech-Firmen in der Immobilienbranche
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Schweizer FlexOffice kooperiert mit Berliner PropTech Sensorberg

Gepostet am 22. Juli 2019 um 10:00
FlexOffice, Betreiber von flexiblen Büroflächen in der Schweiz, und das Berliner PropTech-Unternehmen Sensorberg haben eine Zusammenarbeit beschlossen. Erste Projekte werden in Zürich und in Bern angegangen, weitere in Genf und Basel sollen folgen. An den FlexOffice-Standorten sollen Mitglieder künftig die Gebäude, Gemeinschaftsflächen oder einzelne Büroräume rund um die Uhr via Smartphone betreten können. Das PropTech Sensorberg stellt dafür sowohl die notwendige Hardware als auch die Software zur Türöffnung und für das digitale Management der Zutrittsberechtigungen zur Verfügung. Zunächst wird die neue Kooperation in den beiden FlexOffice-Filialen in der ehemaligen Fraumünsterpost in Zürich und im Murifeld in Bern getestet. Die weiteren FlexOffice-Flächen in Basel am Barfüsserplatz (Eröffnung: Q1-2020) und in Genf im Gebäude Patio Plaza sollen ebenfalls von Sensorberg digitalisiert werden. FlexOffice richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen und Startups, aber auch an grosse Firmen. Durch die digitale Zutrittssteuerung will der Betreiber flexibler Büroflächen den Nutzerkomfort an seinen Standorten erhöhen, gleichzeitig aber auch das Zugangsmanagement effizienter gestalten. Weitere Filialen plant das Unternehmen in Lugano, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zug sowie eine weitere Niederlassung in Zürich. Die Authentifizierung der Nutzer und die anschliessende Türöffnung laufen über eine von Sensorberg entwickelte App. An den Eingangstüren zu den Gebäuden und an allen Türen auf der Mietfläche baut das Berliner PropTech spezielle Kontakt- und Verbindungspunkte, so genannte Access Hubs, ein. An diese sendet das Smartphone via Bluetooth ein Signal zur Türöffnung. Das System verifiziert daraufhin die Berechtigung und erteilt das Kommando für die öffnung. Neben dem digital gesteuerten Zutritt lassen sich bei Bedarf jederzeit weitere Features - etwa die Heiz- und Luftregulierung - in die Sensorberg-Lösung integrieren, heisst es weiter. Die Nutzungsdaten laufen im Hintergrund auf einer intelligenten Plattform zusammen, über die der Betreiber auch die Auslastung seiner Fläche gezielt steuern und Dienstleister wie Reinigungsfirmen effektiver einsetzen kann. (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen zu den Firmen unter den folgenden Links: https://flexoffice.swiss und https://sensorberg.com

PropTech Wunderflats nimmt Venture-Kapital auf

Gepostet am 11. Juli 2019 um 7:00

Wunderflats, Marktplatz für möbliertes Wohnen auf Zeit in Deutschland, hat im Rahmen eines Series-B-Investment acht Millionen Euro aufgenommen. Lead-Investor ist dabei PropTech1 Ventures, Deutschlands erster auf europäische PropTech Startups spezialisierter Venture-Capital-Fonds. Auch Wunderflats-Bestandsgesellschafter wie die IBB Beteiligungsgesellschaft, Creathor Ventures und Axel Springer Digital Ventures haben ihre Investments erhöht.

Über den Marktplatz können Mieter deutschlandweit ein möbliertes Apartment ab einer Mietdauer von einem Monat vollständig online buchen. Knapp 5.000 Unternehmen finden nach Angaben des Berliner PropTech-Unternehmens bereits möblierte Wohnungen für ihre Mitarbeiter über Wunderflats, welches für Immobilienbesitzer die Online-Präsentation und Vermarktung der Wohnung über die automatische Erstellung von rechtskonformen Mietverträgen bis hin zur vollständigen Übernahme der Mieterinteraktion übernimmt.

Das Portfolio von Wunderflats-Wohnungen setzt sich zu einem Fünftel aus Serviced Apartmenthäusern kommerzieller Vermieter und zu 80 Prozent aus Einzelwohnungen von privaten Vermietern zusammen. «Die Flexibilisierung der Mietmärkte ist derzeit eines der ganz grossen Mega-Themen in der Immobilienwirtschaft. Was WeWork und Co. für die Büronutzung geschaffen haben, verwirklichen Wunderflats und seine Kunden für das Thema Housing as a Service», sagt Nikolas Samios, Managing Partner von PropTech1 Ventures.

Der VC-Fonds PropTech1 Ventures wurde von dem Immobilienunternehmer Marius Marschall von Bieberstein (Managing Partner evoreal) sowie Nikolas Samios und Anja Rath (Managing Partner der Cooperativa Venture Group) ins Leben gerufen und wird u.a. von den Venture Partnern Dr. Beat Schwab (ehemaliger Head of Global Real Estate Asset Management Credit Suisse), Andreas Wende (geschäftsführender Gesellschafter NAI apollo), Christian Vollmann (CEO & Gründer Nebenan.de), Kristofer Fichtner (Mitgründer Thermondo), Nicholas Neerpasch (CEO & Mitgründer von Doozer) und Dr. Peter Staub (CEO & Gründer der Immobilienberatung pom+) aktiv unterstützt. Zu den Fondsgesellschaftern gehören bislang ca. 30 Immobilienunternehmen und -unternehmer aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette.

(Autor: Mathias Rinka)

Mehr Informationen zu Wunderflats unter https://www.wunderflats.com/de/

PropTech eMonitor schliesst Finanzierungsrunde ab

Gepostet am 25. Juni 2019 um 6:00

In seiner ersten Finanzierungsrunde hat die Schweizer Property Technology Firma eMonitor (St. Gallen) gesamthaft 1,06 Millionen CHF eingesammelt. Zu den neuen Investoren des Vorreiters digitaler Vermietungsprozesse zählen u.a. Alpana Ventures SA (Genf), die Platanus Holding AG (Spross Gruppe, Zürich) sowie die Stiftung Startfeld aus St. Gallen. Die Schweizer PropTech-Firma eMonitor zählt viele grosse Wohnungsbestandshalter, wie etwa die Liegenschaftsverwaltung der Stadt Zürich und die Stadtwerke München, zu ihren Kunden. Zu den kürzlich betreuten Vermietungsprozessen zählen überdies neue Wohnprojekte der Livit AG (Guggachpark), H&B Real Estate AG (Sunnehalt), Halter AG (Huebergass) und Privera (Zwicky Riedgarten, Im Guss) sowie Liegenschaften von Regimo (Reitmen), AXA IM und der Gemeinde Horgen. "Mit der nun erfolgreich abgeschlossenen Finanzierungsrunde streben wir noch in diesem Jahr die weitere Expansion in der DACH-Region und den Ausbau des Kerngeschäftes in der Schweiz an. Ab Spätsommer werden wir unserem deutschen Kundenkreis die volle Bandbreite unserer Software anbieten und ihnen die grossen Vorteile von digitalen Vermietungsprozessen und Datenvisualisierung in Echtzeit näherbringen", kündigt Daniel Baur, Mitgründer von eMonitor, an. "Unser Ziel ist es, den Vermietungsprozess einfach, effizient und fair zu gestalten und damit das Leben in Städten zu verbessern." (Mathias Rinka) - Weitere Informationen unter www.emonitor.ch

Schindler gründet Startup für die digitale Transformation

Gepostet am 6. März 2019 um 1:00

Die Schindler Gruppe hat die Gründung von BuildingMinds bekanntgegeben. Das neue Start-up habe das Ziel, "die Bewirtschaftung und Verwaltung von Immobilien mit einer Software-as-a-Service-Plattform zu optimieren", heisst es. In Partnerschaft mit Microsoft nutzt BuildingMinds die Microsoft-Cloud-Plattformen Azure und Dynamics 365. BuildingMinds werde als "Serviceplattform für die Immobilienbewirtschaftung" das Management von Gebäuden verändern, so Schindler. Das Startup will eine vollständig integrierte und produktübergreifend kompatible Cloud-Lösung entwickeln, die Gebäudebesitzern eine höhere Transparenz bieten und die betriebliche Effizienz steigern soll, indem alle Liegenschaften und Dienstleister vernetzt sind und zentral verwaltet werden können. BuildingMinds hat seinen Sitz in Berlin und wird Kunden weltweit bedienen. Bis zum Jahresende soll das Startup-Team auf über 100 Digitalisierungsexperten wachsen. "BuildingMinds wird Gebäudebesitzer weltweit mit verschiedenen Smart-Building-Lösungen bei der Bewältigung ihrer vielfältigen Aufgaben unterstützen", sagt Jean-Philippe Courtois, Executive Vice President und President, Microsoft Global Sales, Marketing and Operations. Das Marktforschungsunternehmen Orbis Research prognostiziert, dass der Smart-Building-Markt von rund acht Milliarden US-Dollar (2016) auf rund 58 Milliarden im Jahr 2023 wachsen wird. "Heute werden für die Verwaltung und den Betrieb von Liegenschaften oft unterschiedliche, nicht miteinander vernetzte Lieferanten-Applikationen eingesetzt. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung sehen sich Immobilienbesitzer mit der Herausforderung konfrontiert, die auf verschiedene Applikationen verteilten Daten ihrer Immobilienportfolios zu verwalten", ergänzt Jens Müller, COO von BuildingMinds. Die neu gegründete Firma wird als eigenständiges Unternehmen der Schindler Gruppe geführt. Schindler stellt dem Startup als alleiniger Aktionär Mittel in Höhe von bis zu 150 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Viertel dieser Kosten werde voraussichtlich noch dieses Jahr (2019) anfallen, schreibt der Konzern in seiner Mitteilung. (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen über das neue Startup- und PropTech-Unternehmen unter http://www.buildingminds.com/

Drees & Sommer beteiligt sich an PropTech InterfaceMA

Gepostet am 5. März 2019 um 20:00

Der internationale Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementkonzern Drees & Sommer hat sich mit 20 Prozent an der als PropTech im Jahr 2013 gegründeten InterfaceMA GmbH (Berlin) beteiligt. Die junge Firma mit ihren derzeit 25 Mitarbeitenden spezialisiert sich auf die Entwicklung von B2B-Software und -Dienstleistungen für die Immobilienbranche. Das Unternehmen entwickelt eine Schnittstellen-Software, die auf Daten aus unterschiedlichsten Quellen und Einzeltools zugreifen kann, und macht die Daten, die eigentlich durch ihre Silo-Datenhaltung nicht miteinander verbunden sind, einheitlich und auswertbar. "Die Zukunft der Bau- und Immobilienwirtschaft wird mittel- bis langfristig immer mehr von neuen Geschäftsmodellen bestimmt, die heterogene Daten verschiedener Systeme und Formate unkompliziert zusammenführen, analysieren und zu wichtigen Informationen verknüpfen. Hier hat die InterfaceMA bereits vielversprechende Lösungen entwickelt. Daher bauen wir unsere bereits bestehende Kooperation in Form einer Beteiligung aus“, sagt Drees & Sommer-Vorstand Steffen Szeidl. Ziel sei es, ein Tool zu entwickeln, mit dem es Immobilienunternehmen benutzerfreundlich gelingt, verfügbare, aber nicht miteinander kompatible Gebäude,- Nutzer sowie Kommunikations- und Prozessdaten sinnvoll miteinander zu verbinden und auszuwerten. Hiervon sollen künftig insbesondere Asset-, Facility- und Fonds-Manager profitieren. Im Einsatz sind bereits eine Lösung für die Technical Due Diligence (TDD) und die App Real Estate Booster, mit der alle Daten einer TDD vor Ort digital erfasst und umgehend am Desktopa-Arbeitsplatz weiterverarbeitet werden können. Das Besondere daran: Inhalt, Aufbau und die automatisch generierten Exportdokumente lassen sich flexibel und unkompliziert anpassen, so z.B. an den unterschiedlichen Immobilien-Assetklassen (wie Hotels, Wohn- oder Büroimmobilien). (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen zu dem Berliner PropTech unter https://interfacema.de/


Allthings mit neuen Standorten in Amsterdam und London

Gepostet am 27. Februar 2019 um 7:00

Bei der Serviceplattform Allthings geht es international mit grossen Schritten voran: Nachdem sich das deutsch-schweizerische PropTech-Unternehmen in seinen beiden Heimatmärkten etabliert hat, werden nun sukzessive neue Standorte in Europa aufgebaut. Zum Jahreswechsel 2018/2019 eröffnete Allthings sowohl in London als auch in Amsterdam jeweils ein Büro und ist dort nun mit eigenen Mitarbeitern in diesen Märkten präsent. Damit folge das Unternehmen der in der Series A bekanntgegebenen Internationalisierungsstrategie, erklärt Marc Beermann, Mitgründer und Chief Growth Officer, anlässlich der Eröffnung der Allthings-Standorte Nummer fünf und sechs. Inzwischen nutzten über 200 mittlere bis grosse Immobilienunternehmen und Dienstleister die Allthings-Plattform, um Mieter, Eigentümer und Dienstleister über eine zentrale Plattform miteinander zu vernetzen, die Transparenz in Gebäuden sowie die Mieterzufriedenheit zu erhöhen und Prozesse, wie etwa die Kommunikation, effizienter zu gestalten, so Beermann. "Durch die neuen Standorte können wir unsere Bestandskunden nun auch international betreuen. Gleichzeitig stellen wir fest, dass der Bedarf der Immobilienunternehmen europaweit ähnlich ist und werden auch neue Kunden in England und den Niederlanden langfristig bei ihrer Digitalisierungsstrategie begleiten." Das im Jahr 2013 in Basel als Spin-off der ETH Zürich gegründete Unternehmen verfügt heute neben London und Amsterdam über Niederlassungen in Basel, Berlin, Frankfurt/Main und Freiburg/Breisgau. (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen zu diesem PropTech unter http://www.allthings.me

PropTech-Plattform weiter auf Expansionskurs

Gepostet am 7. Februar 2019 um 7:00

Die Immobilien-Vermietungs- und Asset-Management-Plattform EverReal hat in ihrem ersten Geschäftsjahr seit dem Marktstart im Januar 2018 mehr als 65.000 Anfragen über ihr Portal abgewickelt. Das PropTech will den gesamten Vermietungsablauf von der Vermarktung bis zur Wohnungsübergabe digitalisieren und weitgehend automatisieren. Zwölf Monate nach der Markteinführung wird sie von einer Reihe von Wohnungsunternehmen, Verwaltern, Asset-Managern und Maklern eingesetzt, die insgesamt rund 150.000 Wohneinheiten verwalten. Darunter befinden sich grosse Bestandshalter wie MEAG und Foncia Deutschland, aber auch mehrere kleinere und mittelständische Immobilienunternehmen wie etwa Calenberger Immobilien oder Orbis Real Estate. Aus Sicht der Unternehmen konnten passende Mieter schneller identifiziert und Mietverträge zügiger abgeschlossen werden. "Inzwischen ist die Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft definitiv angekommen. Mutige, vorausschauende Unternehmen haben ihre Prozesse bereits konsequent digitalisiert oder sind gerade dabei“, sagt Nessim Djerboua, Mitgründer und CEO von EverReal. Ein weiterer wichtiger Vorteil für die Kunden bestehe auch darin, dass EverReal DSGVO-konform ist und dass sie jederzeit vollen Zugriff auf ihre Daten behalten, so Djerboua. Im Vermietungsprozess sei eine Reduktion des Zeitaufwands um 50 bis 80 Prozent möglich. Für die kommenden Monate sind eine Ergänzung der Vermietungs- und Asset-Management-Plattform um integrierte Mehrwertdienstleistungen sowie die Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten auf andere Immobiliennutzungsarten sowie auf den Verkauf von Immobilien geplant. (Autor: Mathias Rinka) Weitere Informationen zum PropTech EverReal unter https://www.everreal.co/

PropTech1 Ventures investiert auch in Architrave

Gepostet am 6. Februar 2019 um 10:00

PropTech1 Ventures, Deutschlands erster auf europäische PropTech-Startups spezialisierter VC-Fonds, investiert 2 Mio. Euro in das PropTech Architrave und ist damit der erste Finanzinvestor der Immobilienmanagement-Plattform von Gründer und CEO Maurice Grassau. Das PropTech-Unternehmen digitalisiert sämtliche Dokumente eines Immobilienportfolios und stellt diese ihren Eigentümern und deren Dienstleistern in einem digitalen Datenraum zur Verfügung. Bei der Transkation von Immobilienobjekten zwischen zwei Eigentümern ermöglicht Architrave dem Käufer darüber hinaus Zugriff auf einen gepflegten Dokumentenkatalog und erübrigt eine umständliche Neuerfassung der Daten. Mit dem kürzlich eingeführten KI-Roboter DELPHI etabliert sich Architrave zusätzlich als Vorreiter der Robotic Process Automation (RPA) in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI). Der KI-unterstützte Service übernimmt sämtliche ressourcenintensiven Routinetätigkeiten im Dokumentenmanagement. Aktuell verwaltet Architrave für Marktakteure wie Aberdeen Standard Investments, Union Investment Real Estate, Beos und Kintyre rund 3.400 Assets im Wert von ca. 60 Mrd. Euro. "Auf Basis der extrahierten Daten können weiterhin diverse wertstiftende Zusatzdienste realisiert werden", so Architrave-Gründer Grassau. "Architrave hat die besten Voraussetzungen, den Branchenstandard für eine Asset Management 2.0-Plattform zu schaffen. Es hat wie kaum ein anderes PropTech verstanden, dass Big Data und KI leere Phrasen bleiben, solange nicht zunächst eine kritische Masse an strukturierten digitalen Daten erhoben wurde. (...) Architrave verfügt (...) über die bestmögliche Ausgangsposition für alle denkbaren Ausbauschritte der digitalen Datenanalyse", sagt Nikolas Samios, Managing Partner von PropTech1 Ventures. (Autor: Mathias Rinka)

Deka-Bank beteiligt sich mit 12 Prozent an der digitalen AM-Plattform Architrave

Gepostet am 24. Januar 2019 um 0:05
Die DekaBank beteiligt sich mit zwölf Prozent am Berliner PropTech Architrave. Den Kaufpreis betreffend wurde Stillschweigen vereinbart. Zudem wird die Deka Immobilien GmbH als Kunde von Architrave deren KI-Technologie für die automatische Erkennung und Sortierung von Objektdokumenten sowie die Extraktion von Dokumenteninhalten nutzen. "Das digitale Angebot von Architrave ist für uns die ideale Lösung, um dokumentenbezogene Prozesse in unserem Immobiliengeschäft erheblich zu vereinfachen. Darüber hinaus unterstützen wir mit unserem Engagement den kooperativen Ansatz von Architrave, einen branchenweiten Datenstandard bei Dokumenten und Unterlagen von Objekten in der Immobilienwirtschaft zu etablieren", sagt Burkhard Dallosch, Geschäftsführer von Deka Immobilien. Die Deka Immobilien setzt sich bereits mit sieben weiteren Asset-Management-(AM)-Unternehmen im Real Estate Data Summit (REDS) für einheitliche Datenstandards in der Immobilienwirtschaft ein. Dafür haben die Mitglieder des Netzwerkes im Sommer 2018 die Ausarbeitung eines verbindlichen Kataloges von Dokumentenklassen auf Basis des Standardindex der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. vereinbart. Ziel ist es, mittels offener Standards in der Klassifizierung den Datenaustausch für die gesamte Branche, etwa im Falle von Transaktionen, zu erleichtern. Die Daten der Architrave-Plattform werden ausschliesslich in regelmässig vom PropTech geprüften deutschen Rechenzentren gehostet. Nur der jeweilige Eigentümer des Assets hat Zugriff auf seine Daten. "Bei einem Eigentümerwechsel ersetzt die einfache Umschreibung der Zugriffsrechte die komplizierte Ueberführung in eine neue IT-Umgebung. So werden zuvor komplexe Prozesse auf einen minimalen Aufwand reduziert", sagt Arcihitrave-CEO Maurice Grassau. "Der Einstieg der Deka ist ein Meilenstein und grosser Vertrauensbeweis für unser Unternehmen. Wir freuen uns sehr, nicht nur den Architrave-KI-Roboter DELPHI gemeinsam weiter zu entwickeln, sondern auch die Digitalisierung der gesamten Immobilienbranche aktiv voranzutreiben." (Autor: Mathias Rinka)

Peter Staub stösst zu PropTech1 Ventures hinzu

Gepostet am 16. Januar 2019 um 20:45
Peter Staub, CEO und Gründer vom Schweizer Immobilienberatungsunternehmen pom+, wird nach Beat Schwab zweiter Venture Partner aus der Eidgenossenschaft beim deutschen VC-Fonds PropTech1 Ventures, der sich auf europäische PropTech Startups spezialisiert hat. Staub ist Inhaber des Lehrstuhls Digital Real Estate an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und verantwortet das Innovationslabor LAB100 an der Zürcher Europaallee. Er gilt als einer der aktivsten Experten im Schweizer PropTech-Segment und veranstaltet u.a. jährlich die Konferenz Digital Real Estate Summit in Brugg Windisch. Zudem ist Staub als Business Angel mit dem Fokus PropTech aktiv. Für PropTech1 sei die Aufnahme von Peter Staub nach dem kürzlich durchgeführten Investment in das Schweizer Big-Data-PropTech Archilyse und der Aufnahme von Beat Schwab, ehemaliger Head Global Real Estate der Credit Suisse und früherer CEO von Wincasa, als Venture Partner und Investor "nunmehr der dritte Schritt zur Etablierung einer permanenten Präsenz im für PropTech-Innovationen attraktiven und vergleichsweise reifen Schweizer Markt". Zugleich gibt PropTech1 Ventures bekannt, "zeitnah auch ein Büro in Zürich" eröffnen zu wollen. (Autor: Mathias Rinka) - Weiterführende Informationen hier: https://proptech1.ventures

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